Projekt: ENIGMA

„Tabus sind für Leute, die sich damit beschäftigen, was andere Leute denken“ (Autumn Sonnichsen)

 

ENIGMA will das Rätsel Frau fotografisch lösen. Stichworte für die Schubladen: Portraits, Realität, Emotionen, Teilakt-, Akt-Fotografie und Sinnlichkeit. Ohne Dogma und Studio.

 

Wie soll ich aber ein Projekt beschreiben, das keinen starren Rahmen und keine Vorgaben hat? Ein künstlerisch-journalistisches Projekt abseits der Studiofotografie aus Inszenierungen, Posen und Fassaden?

Für mich muss das wirklich gute Bild entstehen und eine Geschichte haben. Die Herangehensweise und authentische Situation ist viel wichtiger als das Ergebnis selbst.

Es soll keine Frau ins rechte Licht ge(d)rückt werden. Sie soll nur mit den künstlerischen Mitteln der Fotografie gezeigt werden.

Wegen der eigenen Sprachlosigkeit muss der Fotograf Rüdiger Beckmann aushelfen. Aus seinem wunderbaren Buch „Beyond Vanity“ leihe ich mir die folgenden Zitate:

„Wir machen die Regeln selbst, bestimmen das Tempo und die Richtung, in die es gehen soll Wir können nur das Experiment wagen und wissen, dass wir beim Suchen und Finden gut aufgehoben sind.“

„Und dann fangen wir an. Hören Musik, die wir mögen, trinken etwas. Und reden über all diese Dinge, die uns davon abhalten, uns so zu fühlen und zu zeigen, wie wir es eigentlich gerne hätten. Reden über die Angst, verletzt und enttäuscht zu werden. Wem darf man davon überhaupt etwas zeigen? Wie vertraut dürfen wir miteinander sein? Wir verdienen es uns ganz langsam nach und nach, wenn ich das Vertrauen nicht missbrauche.“

„Wichtiger als die Frage, Ziehe ich mich aus? ist für mich die Frage Wann ziehe ich mich aus? oder Was passiert denn eigentlich für mich, wenn ich mich ausziehe? (…) trotzdem ist es ein völlig anderes Gefühl, ein Aktbild zu machen. In diesem Moment kann man das Gegenüber (und sich selbst) nicht mehr von sich ablenken, es bleibt nur noch der reine Mensch, der zur Debatte steht. Und wer in diesem Moment besteht, entwickelt ein anderes Selbstbild. Es ist anders als das tägliche im Spiegel, anders als das, das man seinem Geliebten zeigt und auch deutlich anders als ein Selbstportrait.“

Zusammengefasst: ENIGMA braucht Ruhe, wirklich viel Zeit, oft mehrere Termine und vor allem das komplette Loslassen vom klassischen „Shooting“ und den Vorstellungen davon.

Vielleicht könnte man es so beschreiben: Es ist wie Abhängen mit Kamera, eine Entdeckungsreise, wie ein Kennenlernen im Wortsinn.

Noch ein Beckmann-Zitat zur Relevanz der Nacktheit zum Abschluss: „Es ist egal, ob ich mich ausziehe – Wenns gut läuft, bin ich am Ende eh nackt.“

Bei Interesse: Schreib mir einfach und dann sehen wir weiter.


Reimund Schwarz, in der Akt-Fotografie im heimischen Raum (Mittelhessen rund um Wetzlar und Gießen oder im Lahn-Dill-Kreis) tätig. Aber auch das Siegerland, Köln, das Ruhrgebiet, Frankfurt bzw. Rhein-Main und Rheinland-Pfalz sind nicht weit weg und für mich gern und gut erreichbar.

Scroll Up

WARNUNG

Die folgende Seite enthält unter anderem Material aus der erotischen Fotografie.

Jugendliche und Menschen, die erotische Kunst ablehnen, verlassen bitte die Seite.