Kehrseite: Annäherung an die Regio glutealis in der Aktfotografie

 

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Aktfotografie heißt ja meist – wie so oft in der Fotografie – frontales Arbeiten. Von vorn ist wichtig. Dabei lauern doch die spannenden Sachen meistens hinten. Ein Haus von vorn? Sauber, ordentlich, langweilig. Fassade eben. Der Hinterhof bietet meist die spannenderen Motive und Perspektiven.

Beim Menschen, gerade in der Akt-Fotografie, kann man ja auch mal um das Objekt der fotografischen Begierde herum gehen. Und sich dem Modell von hinten mit der Kamera nähern. So ein Arsch ist ja schon ein Prachtstück. Meistens zumindest.

Nun, es ist schon eine Merkwürdigkeit, von der ich mangels Interesse und Kenntnissen in Fremdsprachen nicht weiß, ob sie nur im deutsch- und englischsprachigen Raum so klar zu Tage tritt: Der Arsch ist schlimm. Nun, ganz nett ist er auch mal der Hintern oder Popo. Manche distanzieren sich soweit von der Kehrseite, dass es nur die „vier Buchstaben“ sind. Ganz wissenschaftlich: Gesäß oder Regio glutealis gibt es auch.

Aber hauptsächlich ist es doch der Arsch – und das ist meist gar nicht nett gemeint. Oft wird ein Schuft oder Schurke damit benamst. Interessanterweise handelt es sich offenbar stets um eine männliche Person, die diesen Titel bekommt. Von einer Ärschin habe ich noch nix gehört.

Die Sache lässt sich noch steigern: Ein „Arschloch“ als Steigerung von Arsch ist völlig normal. Als ob die Hintertür nun so viel schlimmer ist als ebenfalls absondernde Nasen-, Ohr- oder andere Löcher.

Derweil ist so ein Arsch ja eine ganz tolle Sache – gerade in der Akt-Fotografie. Ganz symmetrisch ist er. Und rund. Im Gegensatz zu anderen Körperpartien hängt er selten, wirft nicht so viele Falten.

Aber ich glaube, dass ihm bei vielen Menschen immer das Stigma von Dreck, Schimpf und Schande anhängt. Auch im Alltag: Der Besuch beim Zahnarzt ist normal, beim Proktologen wird es peinlich und krampfig.

Hin wie her, ich will mal ein bisschen mit der Kamera den menschlichen Hinterhof beleuchten.


Reimund Schwarz, in der Aktfotografie im heimischen Raum (Mittelhessen rund um Wetzlar und Gießen oder im Lahn-Dill-Kreis) tätig. Aber auch das Siegerland, Köln, das Ruhrgebiet, Frankfurt bzw. Rhein-Main und Rheinland-Pfalz sind nicht weit weg und für mich gern und gut erreichbar.

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